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Die Unfallverhütungsvorschriften

Wir beraten Sie zur DGUV Prüfung. Stellen Sie hier Ihre Anfrage!

Unfallverhütungsvor-schriften

Elektrische Anlagen verändern sich ganz gleich, ob es sich um alte oder neue Anlagen handelt, permanent während des Betriebs. Wir beraten Sie über die DGUV Prüfung und die dazugehörigen Unfallverhütungsvorschriften. Diese Veränderungen können entweder aktiv von außen herbeigeführt werden oder sie entstehen durch kurzzeitige Überlastungen während des Normalbetriebs. Aus diesem Grund gibt es Gesetzte und Unfallverhütungsvorschriften wie die DGUV V3 Prüfung, die die Prüfung elektrischer Anlagen regeln sollen. Die DGUV V3 Prüfung schreibt beispielsweise vor, wann, wie häufig und in welchen regelhaften Abständen die Prüfung elektrischer Anlagen erfolgen müssen. Die DIN VDE 0701- 0702 legt fest, wann, durch wen und in welchen Intervallen die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel erfolgen muss.
Die Prüfung elektrischer Anlagen ist Voraussetzung für einen störungsfreien Ablauf
Die regelmäßige Prüfung elektrischer Anlagen ist verpflichtend. Nur durch die wiederkehrende Prüfung elektrischer Anlagen kann die Betriebssicherheit gesichert werden. Die gesetzlichen Grundlagen für die Prüfung elektrischer Anlagen Die Prüfung elektrischer Anlagen ist eine freiwillige Leistung von Firmen. Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), die DGUV Vorschrift 3, die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und die VDE-Bestimmungen wie die DIN VCE 0105-100 schreiben vor, wann und wie die Prüfung elektrischer Anlagen durchzuführen sind.

DGUV V3

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Muss eine DGUV V3 Prüfung durch eine Fachkraft durchgeführt werden?

Die DIN VDE 1000-10 sieht vor, dass nur eine Elektrofachkraft nach der Prüfung elektrischer Anlagen, einer DGUV V3 Prüfung oder der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittelfachlich korrekte Aussagen zum Zustand von elektrischen Anlagen tätigen kann.
Die Prüfung elektrischer Anlagen finden in bestimmten Intervallen statt. Unterschieden wird zwischen der DGUV V3 Prüfung und der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel.

Die Prüfung elektrischer Anlagen inklusive der DGUV V3 Prüfung muss sowohl während der Errichtung als auch nach der Fertigstellung vor der Inbetriebnahme erfolgen. Nach Erweiterungen oder Änderungen muss ebenfalls eine Prüfung elektrischer Anlagen inklusive einer DGUV V3 Prüfung durchgeführt werden.

Diese Prüfung elektrischer Anlagen inklusive der DGUV V3 Prüfung muss zwingend von einer Elektrofachkraft, die zur Prüfung elektrischer Anlagen befähigt sind, durchgeführt werden.
Die Betreiber von elektrischen anlagen müssen unter Beachtung der Betriebsbedingungen den Prüfumfang sowie die geeigneten Prüfzeiträume selbst festlegen.

BGV A3
Anlagenprüfung

Die BetrSichV in Bezug auf die Prüfung elektrischer Anlagen

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sieht vor, dass der Arbeitgeber für alle Arbeitsmittel, also auch für elektrische Maschinen und -Anlagen eine Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz anfertigen muss. Nach § 4 Arbeitsschutzgesetz hat der Arbeitgeber alle Notwendigen Maßnahmen einzuleiten, die für eine sichere Bereitstellung und Nutzung von Arbeitsmitteln notwendig sind. Besondere Gefährdungen, die mit der Benutzung der Arbeitsmittel entstehen sind hier zu berücksichtigen. Zudem muss der Arbeitgeber berücksichtigen, dass Wechselwirkungen der Arbeitsmittel entweder untereinander, mit der Arbeitsumgebung oder in Kombination mit anderen Arbeitsstoffen entstehen können. Nach §3 der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ist der Arbeitgeber verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung anzufertigen. Hierin enthalten müssen die Art, der Umfang und die Fristen der Prüfung elektrischer Anlagen enthalten sein.

Zudem ist der Arbeitgeber verpflichtet, die benötigten Voraussetzungen zu erheben und festzusetzen, welche durch die Personen erfüllt werden müssen, die durch ihn mit der Überprüfung oder Erprobung der benötigten Arbeitsmittel zu beauftragen sind.

Arbeitsmittel, die durch die DGUV V3 Prüfung geprüft werden sind alle Geräte, Maschinen, Werkzeuge und Anlagen, die im Betrieb zum Arbeiten eingesetzt werden. Mit Verwendung von Arbeitsmitteln sind sämtliche Tätigkeiten an oder mit diesen gemeint. Dazu gehören Montagearbeiten, Installationsarbeiten, die Bedienung, da Instanthalten, Prüfen, Reinigen, Umbauen, Transportieren, Überwachen, Demontieren und Betreiben.

Auftretende Gefährdungen, die im Rahmen der Prüfung elektrischer Anlagen auftreten, müssen in einer Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber vermerkt und Schutzmaßnahmen abgeleitet werden. Die Anwesenheit es CE-Zeichens entbindet die Arbeitgeber nicht von ihrer Verpflichtung zur Prüfung elektrischer Anlagen.

Der Arbeitgeber muss die Art und den Umfang der erforderlichen Prüfungen der Arbeitsmittel und die Fristen der wiederkehrenden Prüfungen ermitteln. Die Fristen der wiederkehrenden Prüfung elektrischer Anlagen müssen so festgelegt werden, dass die benötigten Arbeitsmittel so lange sicher verwendet werden können, bis die nächste festgelegte Prüfung stattfindet.

Die Unfallverhütungsvorschriften

Bei der DGUV V3 Prüfung handelt es sich um eine Prüfung, die gemäß der Berufsgenossenschaft in Betrieben mit elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln durchgeführt werden muss:

  • Die DGUV V3 Prüfung muss zwingend vor einer ersten Inbetriebnahme erfolgen
  •  nach einer Änderung muss eine erneute DGUV V3 Prüfung erfolgen
  •  Nach Instandsetzungsarbeiten vor der Wiederinbetriebnahme erfolgt eine DGUV V3 Prüfung und
  •  In regelmäßigen Intervallen wird eine DGUV V3 Prüfung durchgeführt.

Die Prüfabstände der DGUV V3 Prüfung sind so zu bemessen, dass berechenbar entstehende Mängel frühzeitig festgestellt werden.

Die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel

Die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel sind im Rahmen der DGUV V3 Prüfung nach DIN VDE 0701- 0702 geregelt. Diese Norm schreibt vor, wann die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel stattfinden muss. Das ist nach einer Instandsetzung, Änderungsarbeiten und regelhaft.
Bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel wird unterschieden zwischen:

Geräte der Schutzklasse I. Hierzu zählen alle elektrischen Betriebsmittel mit Schutzleiter

Geräte der Schutzklasse II. Das sind alle Geräte ohne Schutzleiter mit verdoppelter oder verstärkter Isolierung.

Geräte der Schutzklasse III sind alle elektrischen Betriebsmittel, die einen Schutz gegen einen elektrischen Schlag haben. Dieser Schutz besteht aufgrund einer Sicherheitskleinspannung.
 
Die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel wird durch Elektrofachkräfte durchgeführt. Hierzu gibt es spezielle, kombinierte Prüfgeräte, die die Messungen nach DIN VDE 0701-0702 ermöglichen. Die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel im Rahmen der DGUV V3 Prüfung ist mit diesen Prüfgeräten auch nach einer Änderung oder Instandsetzung möglich. Die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel beinhaltet nicht die elektrischen Betriebsmittel, für die es gesonderte Normen oder Verordnungen gibt. Das ist beispielsweise bei medizinischen Geräten der Fall.

DGUV V4

Wie läuft eine Elektroprüfung nach den Unfallverhütungsvorschriften ab?

Die Geräte, die durch die Elektrofachkräfte bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel genutzt werden, sollten jedoch für die erforderlichen Prüfungen geeignet sein. Zudem sollte geklärt werden, ob lediglich die Elektrofachkräfte dieses Gerät bedienen sollen oder ob dieses bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel auch durch eingewiesene Personen bedient werden darf.

Wird eine sich wiederholende Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel durch eine Person durchgeführt, die kein Elektriker ist, muss das Gerät eindeutig anzeigen, ob die Prüfung bestanden wurde. Ein akustisches oder optisches Signal können beispielsweise den Abbruch der Prüfung bestätigen. Bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel werden Messgeräte eingesetzt, die den Ablauf der Messung vorgeben.

Das Ergebnis der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel wird durch das Prüfgerät angezeigt. Das kann in verschiedener Form passieren. Einfache Geräte zeigen lediglich an, ob die Prüfung bestanden wurde oder nicht. Die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel gibt also in diesem Fall keinen Hinweis darauf, ob sich die Messwerte verbessert oder verschlechtert haben. Hochwertigere Prüfgeräte, die zur Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel eingesetzt werden, verfügen über PC-Schnittstellen und interne Speicher.

Muss eine Elektroprüfung nach den Unfallverhütungsvorschriften nachgewiesen werden?

Die Prüfgeräte für die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel müssen der DIN Normenreihe VDE 0404 sowie VDE 0413 entsprechen. Sie müssen gemäß den Herstellerangaben geprüft und kalibriert werden.

Die Aufzeichnung der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel kann in Form eines Prüfbuches erfolgen. Alternativ kann die Erfassung über einen Erfassungsbogen oder EDV-gestützte Programme erfolgen. Die Ergebnisse müssen mindestens bis zur nächsten Prüfung aufbewahrt werden.

Bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel ist es sinnvoll, die Betriebsmittel, die erfolgreich geprüft wurden, mit einer Prüfplakette zu versehen. Gerade in großen Betriebsstätten ist durch die Plaketten leichter erkennbar, welche Geräte geprüft wurden. Für Geräteanschlussleitungen und Verlängerungskabel gibt es ebenfalls passende Prüfplaketten, die nach der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel angebracht werden, indem sie um den Leitungsmantel geklebt werden.

Die Plakette nach der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel entbindet die Mitarbeitenden jedoch nicht von ihrer Verpflichtung, auftretende Mängel an Betriebsmitteln unverzüglich zu melden und das entsprechende Gerät bis zur Prüfung der Nutzung vorzuenthalten.
pruefung elektrischer anlagen

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