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Die Prüfung elektrischer Betriebsmittel

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Die Prüfung elektrischer Betriebsmittel

Die gesetzliche Regeln im deutschen Arbeitsrecht sind vielfältig. Laut Betriebssicherheitsverordnung und Arbeitsschutzgesetz betreffen viele Vorgaben den Umgang mit elektrischen Maschinen und Geräten. Räumen Unternehmer den Gesetzen und der Sicherheit ihrer Arbeitnehmer keine Priorität ein, müssen sie mit Konsequenzen rechnen. Rechtliche Vorgaben und Vorschriften hierzu werden von der Deutschen Gesetzlich Unfallversicherung (DGUV) erarbeitet. Der Dachverband der Gesetzlichen Unfallkassen in Deutschland kontrolliert deren Umsetzung streng. Ein wichtiges Mittel dabei ist die Prüfung elektrischer Betriebsmittel . Den Rahmen dafür gibt die DGUV V3 Prüfung vor. Auf der einen Seite schließt sie die Prüfung elektrischer Anlagen ein. Die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel bildet die andere Seite.

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Was versteht man unter elektrischen Betriebsmitteln?

Einer Pflicht zur Prüfung elektrischer Betriebsmittel gilt für alle Geräte und Maschinen, die durch Strom in Betrieb gesetzt werden müssen. Das sind Betriebsmittel, die:

  • elektrischen Strom erzeugen,
  • elektrischen Strom speichern können,
  • den elektrischen Strom messen,
  • elektrischen Strom weiterverbreiten und verteilen.

Das Besondere bei diesen Betriebsmitteln ist allerdings, dass sie beweglich sind. Das bedeutet, sie können können an einen anderen Standort verlagert werden, und zwar ohne einen besonderen Aufwand. Die Trennung vom Strom für ihre Versorgung ist dafür nicht nötig. Geräte und Maschinen mit der Pflicht zur Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel gibt es in jedem Unternehmen. Sie geraten bei der Prüfung in den Fokus.

In einem Büro zählen dazu:

  • Kaffeemaschinen oder Wasserkocher
  • Laptops,
  • Drucker,
  • Computer,
  • Bildschirme
  • Scanner,
  • Ladegeräte 
  • Ladekabel

Einer Pflicht zur Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel unterliegen darüber hinaus auch alle Verlängerungskabel und sogar Mehrfachsteckdosen.
Andere ortsveränderliche Betriebsmittel sind elektrische Werkzeuge, die per Hand geführt werden. Das sind zum Beispiel:

  • Bohrhämmer,
  • Akkuschrauber
  • Sauger
  • Trennschleifer,
  • Handschleifer

Außerdem gehören zu den Geräten, für die eine Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel verpflichtend ist, auch Kabeltrommeln.

Prüfung elektrischer Betriebsmittel

Wie läuft eine Prüfung elektrischer Betriebsmittel ab?

Die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel innerhalb einer DGUV V3 Prüfung läuft nach einem vorgegebenen Schema ab:

  • Besichtigung oder auch die Sichtprüfung
  • Messung oder auch die Messprüfung
  • Erprobung oder auch die Funktionsprüfung

Mit der Sichtprüfung startet Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel bei der DGUV V3 Prüfung. Der Prüfer verschafft sich damit einen ersten Überblick bei der Prüfung. Er kann bereits den Gesamtzustand des Gerätes erkennen. Außerdem sieht der Prüfer, ob das Gerät Mängel oder sogar bereits Schäden hat. Das sind Knicke in Kabeln oder verrostete Teile und Gehäuse.

Der folgende Schritt bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel ist die Messung oder auch Messprüfung. Im Blick als wichtige Größe ist hier unter anderem der Isolationswiderstand. Außerdem wird der Nachweis erbracht, ob sich ein Gerät bei eine plötzlichen Schaden vom Versorgungsstromkreis trennen lässt.

Mit einer Funktionsprüfung oder auch Erprobung endet die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel. Bei diesem Schritt stehen alle Funktionen des Betriebsmittels, die noch vorhandenen sind, im Blickpunkt.

Auch eine Dokumentation gehört in den Rahmen einer Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel. Diese Dokumentation ist zwar vom Gesetzgeber vorgeschrieben, dabei ist sie bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel jedoch nicht so umfangreich, wie zum Beispiel eine Dokumentation nach einer Prüfung elektrischer Anlagen.

DGUV V4

Prüfung elektrischer Anlagen im Rahmen einer Prüfung elektrischer Betriebsmittel

Zu den Vorschriften der DGUV V3 Prüfung gehört nicht nur die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel. In bestimmten Abständen muss es auch eine Prüfung elektrischer Anlagen geben.

Elektrische Anlagen sind mechanisch fest mit ihrem Ort ihres Einsatzes verbunden. Sie können nicht ohne einen großen Aufwand bewegt werden. Der Grund dafür:

  • ihre Masse ist zu groß ist,
  • eine Vorrichtung zum Tragen ist nicht vorhanden,
  • während des Betriebes müssen sie mechanisch am Platz befestigt bleiben.

Auch Anlagen, die nur temporär stationär sind, brauchen eine DGUV V3 Prüfung mit Prüfung elektrischer Anlagen. Das sind Maschinen und Anlagen, die zeitlich begrenzt an den Ort ihres Einsatzes gebunden sind, wie elektrische Installationen in Gebäuden oder in Containern oder Produktionsstraßen.

Im Vergleich mit der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel bei einer DGUV V3 Prüfung ist die Prüfung elektrischer Anlagen für den Prüfer immer eine Herausforderung. Um Standzeiten und Ausfälle zu vermeiden, werden Produktionsstraßen meistens während ihres laufenden Betriebes getestet. Aus dem Grund wird die Prüfung elektrischer Anlagen bei einer DGUV V3 Prüfung von erfahrenen Experten ausgeführt.

Wie läuft die Prüfung elektrischer Anlagen?

Die Arbeitsschritte bei der Prüfung elektrischer Anlagen gleichen den Schritten bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel. Bei dieser Form der DGUV V3 Prüfung gibt es aber Abweichungen. Sie hängen mit der Besonderheit von Anlagen zusammen.

Die Prüfung elektrischer Anlagen besteht aus:
  • der Bestandsaufnahme,
  • der Besichtigung der Anlage,
  • einer Funktionsprüfung der Anlage,
  • einer Messung von relevanten Werten,
  • der Dokumentation der Resultate und Empfehlungen.

Die einzelnen Schritte laufen aber nicht rein schematisch ab. Sie greifen zum großen Teil auch ineinander.
Die Prüfung elektrischer Anlagen beginnt mit einer ausführlichen Bestandsaufnahme. Im Mittelpunkt stehen dabei die Schalt- und Übersichtspläne, aktuelle Zeichnungen und bereits vorhandene Prüfprotokolle.
Dann folgt die Besichtigung. Hier steht der Wartungszustand der Anlage im Blick. Nach offiziellen Schätzungen werden bei der ersten Besichtigung schon bis zu 80 Prozent an Fehlern und Mängeln erkannt. Der Fokus liegt auf Gefahren durch Feuchtigkeit, Feuer und Explosionen. Identifiziert werden Schädigungen an Kabeln, Sicherungen oder Zuleitungen. Geprüft wird weiterhin der sichere Zugang für die Inspektion, Bedienung oder Wartung der Anlage.
Bei der Funktionsprüfung bei einer Prüfung elektrischer Anlagen geht es um Ausstattungsmerkmale. Betätigt werden diverse Schalter. Das kann die Prüftaste an der Schutzeinrichtung für Fehlerstrom (RCD) sein, die Taste für Meldeeinrichtungen oder für den Sicherheits-Stromkreis.
Am Schluss der Prüfung elektrischer Anlagen erfolgt die Messprüfung. Im Blick steht unter anderem die Niederohmigkeit der Schutzleiter. Sie ist die Bedingung, dass bei Fehlern automatisch der Strom abgestellt wird.
Die Dokumentation der Prüfung elektrischer Anlagen bei der DGUV V3 Prüfung
Die Prüfung elektrischer Anlagen ist erst vollständig ausgeführt, wenn die schriftliche Dokumentation fertig ist. Das schreibt der Gesetzgeber zwingend für eine DGUV V3 Prüfung vor. Die Dokumentation enthält die umfassende Beurteilung des Zustands der Anlage. Im Fall eines später auftretenden Mangels weist der Betreiber damit nach, dass die Prüfung elektrischer Anlagen im Rahmen der DGUV V3 Prüfung regelmäßig stattfand. Für den Inhalt der Dokumentation gibt es rechtlich Mindestanforderungen.

Dazu gehören:

  • die Liste der
  • Prüfprotokolle,
  • der Prüfungsumfang,
  • die Prüfungsgrundlagen,
  • die Mess- und Prüfgeräte.

Wurden durch die Prüfung elektrischer Anlagen Mängel ersichtlich, gelten unterschiedliche Kategorien:

Schwerwiegende Mängel mit Auswirkung auf die Sicherheit der Anlage müssen sofort beseitigt werden.
Offensichtliche und verdeckte Mängel, die potenziell eine Gefahr sind, müssen in einer bestimmten Frist beseitigt.
Bereits abgestellt Mängel werden lediglich aufgeführt.

Prüfung elektrischer Betriebsmittel

Wer ist berechtigt zur Durchführung einer Prüfung elektrischer Betriebsmittel ?

Eine DGUV V3 Prüfung muss in die Hände einer berechtigten Person. Diese muss einen Beruf mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik ausüben.

Ihr erforderliches Wissen für die DGUV V3 Prüfung hat die Fachkraft aus:

  • einer Berufsausbildung mit Schwerpunkt Elektrotechnik oder Anlagenprüfung,
  • einem Studium der Elektrotechnik oder Elektronik,
  • einer beruflichen Weiterbildung,
  • aus Lehrgängen, Weiterbildungen und anderen Qualifikationen.

Außerdem muss die Prüfperson für die DGUV V3 Prüfung auf eine Berufserfahrung von wenigstens einem Jahr verweisen können. Aktuell muss sie in einem Beruf der Elektrotechnik arbeiten. Damit verfügt sie über berufsspezifische Fähigkeiten und aktuelle Kenntnisse.

Diese Voraussetzungen sind deshalb wichtig, weil der Prüfer den gesamten Prozess der DGUV V3 Prüfung die Verantwortung trägt, dass die DGUV V3 Prüfung, die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel und die Prüfung elektrischer Anlagen regelgerecht ablaufen. Er muss Ablauf, Art und Umfang aller Tests festlegen und die einzelnen Prüfschritte bestimmen. Außerdem entscheidet er, mit welchen Mess- und Prüfgeräten die Prüfungen ausgeführt werden.

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