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Die Prüfung von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln

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Prüfung von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln

Die Prüfung von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln beschreibt eine Prüfung der Betriebsmittel, die beweglich sind oder leicht innerhalb eines Betriebs an einen anderen Ort gebracht werden können. Dazu gehören handgeführte Haushaltsgeräte, Elektrowerkzeuge, Geräteanschlussleitungen und Verlängerungsleitungen. Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel im Sinne der BetrSichV (Betriebssicherheitsverordnung) und der DGUV V3 Prüfung sind ortsveränderliche elektrische Arbeitsmittel.

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Die Gesetzlichen Grundlagen für die Prüfung von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln

Die BetrSichV (Betriebssicherheitsverordnung) wurde durch die Bundesregierung erlassen, um die Arbeitnehmer im Umgang mit Arbeitsmitteln vor gesundheitlichen Beeinträchtigung zu schützen. Die Grundlage ist die Gefährdungsbeurteilung. Diese wird in §3 der BetrSichV beschrieben. Im §8 sind die allgemeinen Gefährdungen beschrieben, die von Energien ausgehen. Insbesondere wird von einer Gefährdung durch unter elektrischer Spannung stehenden Teilen sowie von Störungen der Energieversorgung ausgegangen. Zu diesen Schutzmaßnahmen gehört die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel, die auch in der DGUV V3 Prüfung erfasst ist.

Prüfung von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln

Die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel

Bei der DGUV Vorschrift3 handelt es sich um eine Liste mit verschiedenen Prüfschritten, welche durch Betriebe vorgenommen werden müssen, wenn sie über stationäre und nicht stationäre Anlagen sowie über elektrische Betriebsmittel verfügen.
Diese Betriebsmittel und Anlagen müssen in einer DGUV V3 Prüfung geprüft werden. Diese Richtlinien der DGUV V3 Prüfung gibt die gesetzliche Unfallversicherung vor. Die Einhaltung der Richtlinien werden durch die Berufsgenossenschaften in einer DGUV V3 Prüfung geprüft. Die Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen ist nicht freiwillig.

Die DGUV V3 Prüfung umfasst auch die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel. Das sind beispielsweise Bohrmaschinen, Staubsauger, Bügeleisen, Kaffeemaschinen oder Waschmaschinen.
Bei der DGUV V3 Prüfung spielt es allerdings keine Rolle, ob die Betriebsmittel installiert oder ortsveränderlich sind. Bei der DGUV V3 Prüfung werden alle Anlagen und Betriebsmittel geprüft.
In §5 DGUV wird festgehalten, wann die Elektrischen Anlagen und Betriebsmittel geprüft werden müssen:

  • vor der ersten Inbetriebnahme
  • in bestimmten Zeitabständen und
  • nach einer Instandsetzung oder Änderung.

Technische Regeln und Normen bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel

Bei der Prüfung elektrischer Anlagen wie der Elektroprüfung müssen technische Regeln und Normen beachten werden. Dazu gehören die technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS), wozu die TRBS 1201 (Prüfungen von Arbeitsmitteln und überwachungsbedürftigen Anlagen) sowie die TRBS 1203 (die zur technischen Prüfung befähigten Personen) gehören.

Die Normenreihe VDE 0100 beschreibt die Anforderungen an die elektrotechnischen Einrichtungen. Die DIN VDE 0100-100 umfasst allgemeine Bestimmungen sowie Begriffsklärungen. Über die Inhalte und die Durchführung der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel informiert die DIN VDE 0100-600.

Die Reihe DIN VDE 0100-400 informiert über konkrete Schutzmaßnahmen, wie Wiederholungsprüfungen durchgeführt werden müssen, regelt die DIN VDE 0701-0702.

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Zur Prüfung von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln befähigte Personen

Die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel und die DGUV V3 Prüfung kann durch befähigte Personen und durch Elektrofachkräfte erfolgen. Eine Prüfung elektrischer Anlagen ausschließlich durch elektronisch unterwiesene Personen ist nicht mehr möglich. Die elektronisch unterwiesenen Personen können jedoch bei Wiederholungsprüfungen wie bei der DGUV V3 Prüfung vorgesehen, bestimmte Tätigkeiten übernehmen. Eine befähigte Person ist eine Person, die aufgrund ihrer Berufsausbildung, der Berufserfahrung und einer zeitnahen beruflichen Tätigkeit über die erforderten Fachkenntnisse zur Prüfung elektrischer Anlagen verfügt.

Der Einsatz von Prüfgeräten bei der DGUV V3 Prüfung und der Prüfung elektrischer Anlagen
Führt eine eine elektrotechnisch unterwiesene Person unter Anleitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft eine DGUV V3 Prüfung oder eine Prüfung elektrischer Anlagen durch. müssen für die Prüfung elektrischer Anlagen geeignete Prüfgeräte verwendet werden.

Bei der Auswahl des Prüfgeräts muss beachtet werden, ob die Prüfung elektrischer Anlagen ausschließlich durch Elektrofachkräfte oder auch durch elektrotechnisch unterwiesene Personen die Wiederholungsprüfungen durchführen sollen. Elektrotechnisch unterwiesene Personen müssen bei der Prüfung elektrischer Anlagen ein Prüfgerät nutzen, dass eindeutig anzeigt, ob die Prüfung elektrischer Anlagen bestanden wurde oder nicht.

Einfache Geräte zeigen lediglich an, ob die Prüfung elektrischer Anlagen bestanden oder nicht bestanden wurde. Abweichungen zur letzten Prüfung elektrischer Anlagen können mit einem solchen Gerät nicht dokumentiert werden.

Aus diesem Grund gibt es mittlerweile Geräte, die Daten der Prüfung elektrischer Anlagen wie der DGUV V3 Prüfung intern speichern können und an den PC angeschlossen werden können.

Die Aufzeichnung der Prüfung elektrischer Anlagen

Die Ergebnisse der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel muss in einem Prüfbuch, in einem Erfassungsbogen, auf einer Karteikarte oder EDV-gestützt aufgezeichnet werden. Die Ergebnisse müssen mindestens bis zur nächsten Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel aufbewahrt werden.

Die Prüfplaketten für die Prüfung von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln

Geräte sollten nach der DGUV V3 Prüfung oder nach der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel eine Prüfplakette erhalten. Für Geräteanschlussleitungen und Verlängerungsleitungen gibt es dauerhafte Prüfplaketten, welche um den Leitungsmantel gewickelt werden.

Die Nutzer der elektrischen Betriebsmittel werden durch die Prüfplakette nicht davon entbunden, auftretende Mängel unverzüglich zu melden, damit das elektrische Betriebsmittel der weiteren Nutzung entzogen wird.
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Die wiederkehrende Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel

Wie häufig die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel durchgeführt werden muss, hängt von der den Geräten zugeordneten Schutzklasse ab.

Unterteilt werden die Geräte in:

  • Schutzklasse I (Schutz durch Schutzleiter)
  • Schutzklasse II (Schutz durch zweifache Isolierung)
  • Schutzklasse III (Schutz durch Kleinspannung)


In der Schutzklasse I befinden sich Geräte, die mit einem zusätzlichen Schutzkontakt verbunden sind. Dadurch wird gefährlicher elektrischer Strom sicher abgeleitet. Solche Schutzleiter können an der grün-gelben Isolierung erkannt werden.

In der Schutzklasse II befinden sich Geräte, bei denen eine doppelte oder verstärkte Isolierung dafür sorgt, dass zwischen den berührbaren und stromführenden Teilen kein elektrischer Strom fließen kann.

In der Schutzklasse III befinden sich die Geräte, bei denen die Kleinspannung bei Wechselstrom maximal 25V und bei Gleichstrom maximal 60V beträgt. Bei diesen Kleinspannungen sind bei einer direkten Berührung keine gesundheitlichen Schäden erwartbar.

Die wiederholte Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel

Die wiederkehrende Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel wird wie folgt durchgeführt:

  •  Die Prüfung elektrischer Anlagen beginnt mit einer Sichtprüfung. Über diese werden äußere Beschädigungen festgestellt.
  •  Die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel sieht jetzt die Messung vor, bei der dieelektrischen Widerstände  gemessen werden.
  •  Jetzt wird bei der Prüfung elektrischer Anlagen die Sicherheit sowie die Funktionsfähigkeit des Geräte und Anlagen geprüft.
  •  Im Anschluss werden bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel die Einzelprüfungen dokumentiert und bewertet
  •  Die Empfehlung oder die Vorgabe für die nächste Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel herausgegeben.

Fristen für die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel

Durch den Gesetzgeber werden die verschiedenen Fristen für die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel berücksichtigt. Diese unterschiedlichen Fristen in der DGUV V3 Prüfung kommen durch die unterschiedlichen Betriebsbedingungen zustande, welchen die Arbeitsmittel ausgesetzt werden. Aus diesem Grund ist die Festlegungen der Zeiträume für die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung.

Die Zeiträume, die zwischen den Prüfungsterminen liegen können unter bestimmten Voraussetzungen verlängert werden. Wird beispielsweise in mehreren Prüfungen die dauerhafte Sicherheit der Geräte nachgewiesen kann der Zeitraum verlängert werden. Allerdings müssen auch die Vorkehrungen, die einen sichern Umgang mit den Geräten erlauben, festgelegt werden.

Die Zeiträume können auch verkürzt werden. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Arbeitsmittel besonders starken Beanspruchungen ausgesetzt sind. Eine chemisch aggressive Umgebung kann auch dafür sorgen, dass die Fristen im Sinne der Arbeitssicherheit verkürzt werden.

Die Durchführungsanweisungen zur DGUV V3 Prüfung sehen für

  • ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel,
  • Geräte- und Verlängerungsanschlussleitungen mit Steckvorrichtungen,
  • bewegliche Leitungen, die einen Stecker und einen Festanschluss besitzen
  • Anschlussleitungen mit Stecker

Zeiträume von drei Monaten vor, wenn die Geräte sich beispielsweise auf Baustellen oder in rauen Werkstattbetrieben befinden. Alle anderen Geräte sollten nach der DGUV V3 Prüfung nach sechs Monaten geprüft werden. Bei baustellenartiger Nutzung kann die Frist für die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel maximal 1 Jahr betragen, maximal zwei Jahre bei büroähnlicher Nutzung. Das ist nur dann möglich, wenn die Fehlerquote bei der Prüfung elektrischer Anlagen 2% unterschreitet.

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