Wie Langguth Consulting das Lebenswerk eines 64-jährigen Inhabers durch den strategischen Verkauf an eine mittelständische Industriegruppe sicherte, Arbeitsplätze vor Ort erhielt und eine Prämie auf den Unternehmenswert erzielte.
Unser Mandant, alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer eines etablierten Sondermaschinenbauers in Mitteldeutschland, trat im Alter von 64 Jahren an uns heran. Das Unternehmen hatte sich über drei Jahrzehnte eine herausragende Marktposition in einer lukrativen Nische erarbeitet. Die Ertragslage war überdurchschnittlich gut, die Auftragsbücher waren für die kommenden achtzehn Monate gefüllt.
Da innerhalb der Familie kein geeigneter Nachfolger zur Verfügung stand, suchte der Inhaber nach einer externen Lösung. Sein oberstes Ziel war es nicht nur, einen attraktiven Kaufpreis zur Sicherung seines Ruhestands zu erzielen, sondern vor allem den Erhalt des Standortes und der fünfunddreißig hochqualifizierten Arbeitsplätze vertraglich abzusichern.
Bei der initialen Analyse durch Langguth Consulting offenbarte sich ein für den Mittelstand typisches Bild. Das Unternehmen war historisch stark auf die Person des Gründers zugeschnitten. Sämtliche vertrieblichen Schlüsselkontakte sowie wesentliches technisches Know-how bündelten sich in der Geschäftsführung. Eine derart hohe Inhaberabhängigkeit stellt für potenzielle Käufer ein erhebliches Risiko und mindert den Unternehmenswert drastisch.
Zudem waren in der Bilanz erhebliche stille Reserven sowie nicht-betriebsnotwendige Vermögenswerte gebunden, die vor einem Verkauf bilanztechnisch und steuerlich sauber herausgelöst werden mussten, um einen reibungslosen Share Deal zu ermöglichen.
Marc Langguth, Geschäftsführung Langguth Consulting
Um den bestmöglichen Investor zu identifizieren und die Transaktion sicher abzuschließen, implementierten wir unseren strukturierten M&A-Prozess.
Im ersten Schritt ermittelten wir eine belastbare Unternehmensbewertung nach dem Ertragswertverfahren. Wir bereinigten das EBITDA um außerordentliche Aufwendungen und lösten die nicht-betriebsnotwendigen Immobilienstrukturen steuerneutral aus der GmbH heraus.
Gemeinsam mit dem Inhaber bauten wir eine erweiterte Führungsebene aus dem bestehenden Personalstamm auf. Schlüsselkunden wurden schrittweise an den neuen Vertriebsleiter übergeben, um das Risiko für den künftigen Käufer spürbar zu minimieren.
Wir erstellten ein professionelles Information Memorandum und ein streng anonymisiertes Blindprofil. Die Ansprache potenzieller strategischer Investoren erfolgte hochdiskret. Jeder Interessent musste vor Erhalt von Detailinformationen eine rechtsverbindliche Vertraulichkeitserklärung unterzeichnen.
Aus fünf indikativen Angeboten filterten wir die zwei finanzstärksten Parteien heraus. In einem kompetitiven, aber fairen Bieterprozess verhandelten wir nicht nur den Kaufpreis nach oben, sondern fixierten auch weitreichende Standort- und Beschäftigungsgarantien.
Neun Monate nach Beginn unserer Mandatierung wurde der Kaufvertrag beim Notar beurkundet. Käufer ist eine renommierte, familiengeführte Industriegruppe, die das Unternehmen als eigenständige Tochtergesellschaft unter bestehendem Markennamen weiterführt.
Durch die kompetitive Verhandlungsführung von Langguth Consulting konnte ein Kaufpreis erzielt werden, der fünfzehn Prozent über der initialen Markterwartung lag. Der bisherige Inhaber bleibt dem Unternehmen für eine Übergangszeit von zwölf Monaten als beratender Experte erhalten, um einen nahtlosen Wissenstransfer zu gewährleisten. Das Lebenswerk ist gesichert, der Ruhestand finanziell vollumfänglich abgedeckt.
Lassen Sie uns vertraulich über Ihre individuelle Ausgangslage, die aktuelle Unternehmensbewertung und Ihre Optionen sprechen. Völlig unverbindlich.
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