◆ M&A-Beratung • Unternehmensnachfolge • DACH-Mittelstand

Unternehmensnachfolge & Firmenverkauf im Mittelstand: Diskrete M&A-Beratung für Ihr Lebenswerk

Ganzheitliche Begleitung für Unternehmensinhaber und Familienbetriebe ab 2 Millionen Euro Jahresumsatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Von der marktgerechten Wertermittlung über die strukturierte Bilanzbereinigung bis zur vertraulichen Vermittlung an bonitätsgeprüfte Nachfolger, strategische Käufer und Family Offices. Höchste Diskretion, vollständiger Identitätsschutz und maximale Wertschöpfung.

100 % Diskretion Anonyme Erstansprache über Teaser und Freigabe erst nach unterzeichnetem NDA
Fokus ab 2 Mio. € Umsatz Spezialisiert auf produzierendes Gewerbe, Maschinenbau, B2B-Services und Bau
Belastbare Wertermittlung EBITDA-Multiple- und Ertragswertverfahren mit marktfester Verhandlungssicherheit
Geprüfter Käuferkreis Direkter Zugang zu solventen MBI-Managern, Family Offices und Strategen

Unternehmensbewertung Ersteinschätzung

Kalkulieren Sie den aktuellen Marktwert Ihres Betriebs auf Basis branchenüblicher EBITDA-Multiplikatoren:

Bereinigtes EBITDA (operativer Gewinn): 500.000 €
Indikative Unternehmenswert-Spanne
2.470.000 € – 3.030.000 €

Die Übergabe oder der Verkauf des eigenen Unternehmens gehört zu den einschneidendsten unternehmerischen und persönlichen Entscheidungen im Leben eines Geschäftsführers und Inhabers. Nach Jahrzehnten harter Aufbauarbeit, durchwachten Krisennächten und dem Tragen voller finanzieller Verantwortung steht der Inhaber vor der Aufgabe, sein Lebenswerk in fremde Hände zu übergeben. Im deutschen Mittelstand wird diese Situation durch einen historischen demografischen Wandel verschärft. In immer weniger Unternehmerfamilien steht die nächste Generation bereit, das operative Ruder zu übernehmen. Gleichzeitig fehlen langjährigen Führungskräften im Haus häufig das notwendige Eigenkapital oder die Bereitschaft, persönliche Haftungsrisiken für einen Firmenkauf einzugehen. In dieser Ausgangslage ist ein strukturierter, diskreter Firmenverkauf im Mittelstand der einzige Weg, um das geschaffene Lebenswerk dauerhaft zu sichern, Arbeitsplätze zu erhalten und den erwirtschafteten Unternehmenswert in liquides Privatvermögen zu überführen.

Ein Firmenverkauf im Mittelstand unterscheidet sich fundamental von Transaktionen börsennotierter Großkonzerne. Während bei Großkonzernen rein unpersönliche Finanzkennzahlen dominieren, stehen im Mittelstand persönliche Werte, emotionale Bindungen und die Verantwortung gegenüber langjährigen Mitarbeitern im Mittelpunkt. Ein erfolgreicher Nachfolgeprozess verlangt daher höchste Diskretion. Sollten unbedachte Gerüchte über einen bevorstehenden Inhaberwechsel an Kunden, Wettbewerber, Banken oder die Belegschaft durchsickern, drohen unmittelbare Umsatzeinbrüche, Kündigungen von Leistungsträgern und drastische Preisabschläge bei Kaufpreisverhandlungen. Langguth Consulting sichert Ihren Übergabeprozess von der ersten Minute an mit absoluter Vertraulichkeit, fundierter betriebswirtschaftlicher Tiefe und einem klaren Verhandlungsfokus auf Augenhöhe ab.

Marc Langguth - Managing Director
Persönliche Begleitung & Transaktionserfahrung auf Augenhöhe

Marc Langguth • Managing Director

„Ein mittelständischer Betrieb ist kein anonymes Aktenzeichen, sondern das Resultat jahrzehntelanger Lebensleistung. In der M&A-Beratung verhandeln wir nicht nur Bilanzen, sondern schützen das Lebenswerk unserer Mandanten vor aggressiven Preisabschlägen und sichern die Unternehmensnachfolge mit verlässlichen Partnern nachhaltig ab.“

Marc Langguth auf LinkedIn kontaktieren

Der Generationswechsel im Betrieb: Warum der Verkauf vorausschauende Vorbereitung verlangt

Eine der häufigsten Ursachen für das Scheitern von Unternehmensübergaben im Mittelstand ist der zu späte Beginn der Vorbereitungsphase. Viele Unternehmer widmen sich dem Thema Nachfolge erst dann, wenn gesundheitliche Einschränkungen, akute Ermüdung oder familiäre Umstände ein rasches Handeln erzwingen. Wer jedoch unter Zeitdruck verkaufen muss, begibt sich in eine fatale Verhandlungsposition. Professionelle Käufer und Finanzinvestoren erkennen zeitliche Notlagen sofort und nutzen diese für empfindliche Preisabschläge und einseitige Garantieforderungen aus. Eine erfolgreiche, wertmaximierende Unternehmenstransaktion benötigt im Regelfall eine Vorlaufzeit von zwölf bis sechsunddreißig Monaten.

In dieser Vorbereitungsphase werden die strategischen Weichen gestellt. Es gilt, Verträge mit Schlüsselkunden auf langfristige Fundamente zu stellen, steuerliche Umstrukturierungen wie die rechtzeitige Errichtung einer Holdingstruktur vorzunehmen und die operative Abhängigkeit des Betriebs vom Altinhaber schrittweise aufzulösen. Wir begleiten Inhaber von Familienunternehmen im Rahmen unserer strukturierten Unternehmensnachfolge-Beratung dabei, den Betrieb systematisch auf den Prüfstand zu stellen und transaktionsfähig zu machen. Ein Käufer bezahlt nicht für die Vergangenheit, sondern für die gesicherte Ertragskraft der Zukunft. Je sauberer die Prozesse dokumentiert und je eigenständiger die Führungsmannschaft aufgestellt ist, desto höher fällt der erzielbare Verkaufserlös aus.

Darüber hinaus klären wir frühzeitig die Zielrichtung des Inhabers. Soll das gesamte Unternehmen über einen vollständigen Share Deal veräußert werden, um einen vollständigen Ausstieg zu vollziehen, oder strebt der Unternehmer einen schrittweisen Übergang über einen Management Buy-In (MBI) oder eine Rückbeteiligung im Rahmen eines Private-Equity-Deals an? Jedes Modell erfordert eine spezifische steuerliche und vertragliche Architektur. Wir entwickeln gemeinsam mit Ihren Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern einen individuellen Fahrplan, der Ihre persönlichen Lebensziele mit den wirtschaftlichen Erfordernissen des Transaktionsmarktes in Einklang bringt.

Unternehmensbewertung im Mittelstand: Der reale Marktwert Ihres Lebenswerks

Eine marktgerechte, methodisch fundierte Wertermittlung bildet das unverzichtbare Fundament jedes Transaktionserfolgs. In der Praxis treffen bei der Preisfindung zwei grundverschiedene Welten aufeinander. Auf der einen Seite steht der Unternehmer, der den Wert seines Betriebs emotional mit Jahrzehnten persönlicher Entbehrungen verknüpft und häufig den reinen Substanzwert der vorhandenen Maschinen, Betriebsgrundstücke und Lagerbestände als Preisuntergrenze ansetzt. Auf der anderen Seite agieren Investoren, M&A-Fonds und strategische Konzerne, für die der historische Buchwert oder die Anschaffungskosten alter Anlagen vollkommen irrelevant sind. Ein Käufer investiert ausschließlich in zukünftige freie Cashflows und die Frage, wie schnell sich das eingesetzte Kapital amortisiert.

Wir bei Langguth Consulting überbrücken diesen Graben durch anerkannte finanzmathematische Standards und tiefe Marktkenntnis. Im Mittelstand kombinieren wir vor allem zwei Verfahren: das Ertragswertverfahren und das marktorientierte EBITDA-Multiple-Verfahren. Beim Ertragswertverfahren werden die nachhaltig erzielbaren zukünftigen Jahresüberschüsse prognostiziert und mit einem risikoadäquaten Kapitalisierungszinssatz abgezinst. Dieser Zinssatz spiegelt das branchenspezifische und betriebliche Risiko wider. Je planbarer die Umsätze und je geringer die Klumpenrisiken, desto niedriger ist der Zinssatz und desto höher der Unternehmenswert. Ergänzend nutzen wir für unsere detaillierte Unternehmensbewertung im Mittelstand das Multiple-Verfahren, das den bereinigten operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen mit real erzielten Transaktionsmultiplikatoren vergleichbarer Unternehmen abgleicht.

Der größte Hebel für den finalen Kaufpreis liegt in der professionellen Normalisierung der historischen Finanzdaten. Steuerbilanzen mittelständischer Unternehmen sind gesetzmäßig darauf ausgelegt, den Gewinn zu drücken, um die Steuerlast zu minimieren. Würde ein Firmenverkauf auf Basis des ausgewiesenen Steuergewinns verhandelt, würde der Verkäufer Millionen verschenken. Wir durchleuchten Ihre Bilanzen der letzten drei bis fünf Geschäftsjahre und bereinigen sie um sämtliche kalkulatorischen und außerordentlichen Effekte. Wir rechnen überhöhte Gesellschaftergehälter, private Fahrzeugaufwendungen, familieneigene Mietverträge zu Vorzugskonditionen, einmalige Sanierungskosten oder Forderungsausfälle heraus. Das so ermittelte bereinigte EBITDA bildet die wahre operative Ertragskraft ab. Da jeder zusätzliche Euro im bereinigten EBITDA mit dem Multiplikator vervielfacht wird, führt diese Bereinigung zu einem drastischen Wertzuwachs bei den Kaufpreisverhandlungen.

Tool 2: Exit-Readiness-Check: Ist Ihr Betrieb verkaufsfähig?

Prüfen Sie in weniger als einer Minute, wie attraktiv Ihr Unternehmen aktuell für strategische Käufer und Investoren ist und wo kritische Wertminderer liegen:

1. Ist Ihr operatives Tagesgeschäft unabhängig von Ihrer persönlichen Anwesenheit (z. B. durch eine zweite Führungsebene)?

2. Macht Ihr größter Einzelkunde weniger als 20 % Ihres gesamten Jahresumsatzes aus?

3. Sind zentrale betriebliche Prozesse, IT-Systeme und Verträge digital dokumentiert und geordnet?

4. Weist Ihr operatives Ergebnis (EBITDA) der letzten 3 Jahre eine stabile oder wachsende Historie auf?

Ergebnis der Readiness-Analyse

...

...

Vertrauliches Beratungsgespräch anfordern

Enterprise Value versus Equity Value: Die Brücke zum tatsächlichen Kaufpreis

Ein folgenschweres Missverständnis vieler Unternehmer bei Verkaufsverhandlungen betrifft die Unterscheidung zwischen dem Enterprise Value und dem Equity Value. Wenn in Bewertungsberichten oder Vorverhandlungen von einem Unternehmenswert von beispielsweise zehn Millionen Euro gesprochen wird, bedeutet dies keineswegs, dass dieser Betrag nach dem Notartermin auf dem Privatkonto des Inhabers landet. Der Enterprise Value beziffert lediglich den operativen Gesamtwert des Geschäftsbetriebs, vollkommen unabhängig davon, wie das Unternehmen bilanziell finanziert ist.

In der professionellen M&A-Praxis werden Unternehmen im Mittelstand nach dem internationalen Cash-and-Debt-Free-Prinzip übertragen. Das bedeutet, dass der letztendliche Kaufpreis für die Gesellschaftsanteile (Equity Value) über eine Kaufpreisbrücke hergeleitet wird. Vom ermittelten Enterprise Value werden sämtliche verzinslichen Finanzverbindlichkeiten wie Bankdarlehen, Mezzanine-Kapital, Gesellschafterdarlehen und Pensionsrückstellungen abgezogen. Im Gegenzug werden alle frei verfügbaren, nicht betriebsnotwendigen liquiden Mittel wie Bankguthaben und Termingelder zum Kaufpreis hinzuaddiert.

Ebenso entscheidend ist die Vereinbarung über das operative Umlaufvermögen (Net Working Capital). Ein Unternehmenskäufer erwartet, dass ihm bei wirtschaftlicher Übergabe ein ausreichendes Polster an Vorräten, unfertigen Erzeugnissen und offenen Forderungen abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zur Verfügung steht, um den Betrieb ohne sofortige Nachschüsse weiterzuführen. Weicht das tatsächliche Umlaufvermögen am Stichtag vom vertraglich definierten Referenzwert ab, erfolgt eine Kaufpreisanpassung nach oben oder unten. Wir sichern diese Kaufpreisbrücke im Vorfeld vertraglich ab, damit überschüssige Liquidität an Sie ausgezahlt wird und keine nachträglichen Kürzungen drohen.

Tool 3: Kaufpreisbrücken- & Net-Debt-Kalkulator (Cash & Debt Free)

Berechnen Sie, welcher Netto-Kaufpreis (Equity Value) nach Abzug von Bankverbindlichkeiten und Zurechnung freier Liquidität tatsächlich auf Ihr Privatkonto fließt:

Indikativer Enterprise Value (Unternehmenswert): 5.000.000 €
Verzinsliche Bankschulden & Darlehen (-): 800.000 €
Freie liquide Mittel & Bankguthaben (+): 400.000 €
Geschätzter Netto-Kaufpreis (Equity Value für Verkäufer)
4.600.000 €

In vier strukturierten Phasen zum erfolgreichen Firmenabschluss

Ein professioneller M&A-Prozess folgt einer strengen Dramaturgie, die darauf ausgerichtet ist, maximale Wettbewerbsspannung unter potenziellen Käufern zu erzeugen und gleichzeitig zu jedem Zeitpunkt absolute Vertraulichkeit zu wahren. Wir führen unsere Mandate durch vier bewährte Transaktionsphasen:

In Phase 1, der Vorbereitung und Wertermittlung, erfassen wir die finanzielle und strategische Ausgangslage Ihres Hauses. Wir bereinigen historische Gewinn- und Verlustrechnungen, erstellen eine fundierte Unternehmensbewertung und erarbeiten die Transaktionsdokumente. Hierzu zählen ein vollkommen anonymisiertes Kurzprofil (One-Pager / Teaser) sowie das detaillierte Informationsmemorandum, das sämtliche betriebliche Kennzahlen, Marktpotenziale und Mitarbeiterstrukturen darstellt.

In Phase 2 starten wir die verdeckte Marktansprache. Anhand einer mit Ihnen abgestimmten Longlist qualifizierter strategischer Käufer, Beteiligungsgesellschaften und vermögender MBI-Kandidaten sprechen wir Entscheidungsträger diskret an. Niemand erfährt zu diesem Zeitpunkt den Namen Ihres Unternehmens. Erst wenn ein Kaufinteressent seine unternehmerische Eignung und Bonität nachgewiesen hat und eine rechtsverbindliche Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) unterzeichnet vorliegt, erhält er Zugriff auf das vertrauliche Exposé.

In Phase 3 führen wir strukturierte Management-Gespräche und holen unverbindliche indikative Angebote ein. Durch die parallele Ansprache mehrerer qualifizierter Interessenten erzeugen wir einen kontrollierten Bieterwettbewerb. Wir verhandeln mit den aussichtsreichsten Bietern, schärfen die Konditionen und fixieren das favorisierte Angebot in einem sogenannten Letter of Intent (LOI) oder Term Sheet, das die wesentlichen Eckpunkte der Transaktion und eine Exklusivitätsphase regelt.

In Phase 4 koordinieren wir die Due Diligence und die Vertragsverhandlung. Wir richten einen geschützten, digitalen Datenraum ein und steuern den Informationsfluss für die Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Fachanwälte der Käuferseite. Parallel dazu begleiten wir Sie durch die anspruchsvollen Verhandlungen des Anteilskaufvertrags (SPA) oder Unternehmenskaufvertrags (APA). Wir sichern Ihre Interessen bei Gewährleistungen, Freistellungen und Kaufpreiskomponenten ab und begleiten Sie persönlich bis zur notariellen Beurkundung und dem finalen Kaufpreisfluss (Closing).

Qualitative Werttreiber: Inhaberabhängigkeit auflösen und Multiplikatoren maximieren

Neben den harten Bilanzdaten entscheiden qualitative Faktoren darüber, ob ein Kaufinteressent bereit ist, ein Gebot am oberen oder unteren Ende der branchenüblichen Bewertungsspanne abzugeben. Der mit Abstand größte Wertminderer im Mittelstand ist die personelle Inhaberabhängigkeit. Wenn das gesamte Beziehungsnetzwerk zu Schlüsselkunden, die Verhandlungen mit Lieferanten, die Kalkulation von Großaufträgen und das technische Kern-Know-how allein im Kopf des Inhabers verankert sind, stellt der Kauf des Unternehmens für einen Investor ein kaum kalkulierbares Wagnis dar. Fällt dieser Inhaber nach dem Verkauf weg, droht der Zusammenbruch des Geschäftsmodells.

Die frühzeitige Etablierung einer zweiten Führungsebene oder die Verpflichtung eines externen Geschäftsführers amortisiert sich beim Verkauf um ein Vielfaches. Ein Betrieb, der nachweislich über Monate hinweg ohne operative Eingriffe des Eigentümers profitabel arbeitet, erzielt bei Transaktionen signifikante Bewertungsaufschläge. Ebenso honorieren Käufer eine geringe Kundenkonzentration, langjährige Lieferantenpartnerschaften, patentgeschützte Produkte, eine moderne digitale IT-Landschaft und eine hohe Mitarbeiterloyalität. Im Rahmen unserer Beratung stellen wir diese qualitativen Stärken im Verkaufsexposé transparent heraus, um die Preisbereitschaft potenzieller Käufer zu maximieren.

Due Diligence, Haftungsrisiken und Kaufpreisstrukturen (Earn-Out vs. Festpreis)

Die Phase der Due Diligence, also der detaillierten Risikoprüfung durch die Berater des Käufers, entscheidet über den finalen Erfolg einer Unternehmenstransaktion. Hierbei werden Bilanzen, Steuerbescheide, Arbeitsverträge, Kundenvereinbarungen, gewerbliche Schutzrechte und Umweltauflagen minutiös durchleuchtet. Werden in dieser Phase unstrukturierte Daten, ungeklärte Rechtsstreitigkeiten oder unvollständige Dokumente vorgelegt, verliert die Käuferseite das Vertrauen. Typische Reaktionen sind abrupte Kaufpreisforderungen, massive Zurückbehalte oder im schlimmsten Fall der vollständige Abbruch der Verhandlungen kurz vor dem Notartermin.

Wir strukturieren den digitalen Datenraum professionell vor, identifizieren potenzielle Schwachstellen vorab und formulieren überzeugende Erklärungen für historische Sondereffekte. Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Durchsetzung einer vorteilhaften Kaufpreisstruktur. Käufer versuchen häufig, einen signifikanten Teil des Kaufpreises in die Zukunft zu verlagern und an spätere Ertragsziele zu koppeln (Earn-Out-Modelle) oder als Verkäuferdarlehen (Vendor Loan) stehenzulassen. Solche Konstruktionen bergen für den Altinhaber erhebliche Risiken, da er nach der Übergabe keinen Einfluss mehr auf die operative Geschäftsführung hat. Unser Ziel ist es stets, den garantierten Bar-Kaufpreis bei Vollzug (Closing) zu maximieren und Earn-Out-Komponenten auf ein vertretbares Minimum zu begrenzen.

Gleiches gilt für die vertraglichen Garantien und Gewährleistungen im Unternehmenskaufvertrag. Wir achten gemeinsam mit Ihren Rechtsanwälten darauf, dass Haftungsdauern angemessen befristet, Haftungshöchstgrenzen (Caps) vereinbart und Freigrenzen (De-minimis- und Basket-Klauseln) wirksam verankert werden. Ein Unternehmensverkauf ist erst dann erfolgreich, wenn Sie den erzielten Kaufpreis ohne das Risiko nachträglicher Regressansprüche in Ihrem privaten Ruhestand genießen können.

Vertrauliches Mandantengespräch

Planen Sie Ihren Unternehmensverkauf oder die Nachfolge?

Sprechen Sie direkt mit Marc Langguth über Ihre Ausgangssituation, realistische Firmenbewertungen und den optimalen Zeithorizont für Ihren Exit im Mittelstand.

Überregionale M&A-Präsenz: Mandatsbetreuung an elf zentralen Wirtschaftsknotenpunkten

Mittelständische Unternehmen sind in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Hause. Viele der erfolgreichsten Weltmarktführer und hochprofitablen Familienbetriebe produzieren nicht in den Metropolen, sondern in ländlichen Regionen und traditionsreichen Industrieclustern. Für vertrauliche Mandantengespräche, strategische Vorbereitungen und diskrete Bieterverhandlungen bieten wir unseren Mandanten neben unserem Hauptsitz in Bad Bibra voll ausgestattete Besprechungsstandorte an elf strategischen Wirtschaftsknotenpunkten im Bundesgebiet:

In Mitteldeutschland und im Osten begleiten wir Unternehmer über unsere Standorte in Leipzig am Friedrich-List-Platz 1 und in Magdeburg in der Hegelstraße 39. Im Norden und Nordwesten stehen wir Inhabern in Hamburg an den Colonnaden 5, in Bremen an der Hollerallee 26 sowie in Hannover an der Hildesheimer Straße 265 zur Verfügung. Im industriellen Kraftzentrum Nordrhein-Westfalens betreuen wir Transaktionen über unseren Standort in Essen am Weidkamp 180.

In der dynamischen Rhein-Main- und Rhein-Neckar-Region empfangen wir Sie in Frankfurt/Eschborn an der Mergenthalerallee 10–12, in Darmstadt an der Berliner Allee 65 sowie in Mannheim in den Quadraten (O4 4). Im Südwesten und Süden des Landes sichern wir Transaktionen über unsere Standorte in Freiburg an der Basler Straße 115 sowie in der bayerischen Landeshauptstadt München an der Landsberger Straße 155 ab. Diese dezentrale Präsenz garantiert Ihnen kurze Wege, persönliche Nähe und die für den Mittelstand unverzichtbare Diskretion vor Ort.

Schaffen Sie Klarheit über den wahren Wert und die Zukunft Ihres Unternehmens

Ein erfolgreicher Unternehmensverkauf oder Generationswechsel duldet keine vagen Schätzungen und keine improvisierten Schritte. Er erfordert unternehmerische Reife, exzellente Marktzugänge und die Entschlossenheit, die Interessen Ihres Hauses kompromisslos durchzusetzen. Lassen Sie uns gemeinsam das Fundament für eine Transaktion legen, die Ihrer Lebensleistung gerecht wird.

Wir laden Sie ein, Ihre Ausgangssituation in einem vollkommen unverbindlichen und absolut diskreten Erstgespräch mit Marc Langguth persönlich zu erörtern. Wir analysieren Ihre betrieblichen Kennzahlen, zeigen Ihnen aktuelle Branchen-Multiplikatoren auf und entwickeln einen maßgeschneiderten Fahrplan für Ihren erfolgreichen Unternehmensverkauf. Nehmen Sie noch heute vertraulich Kontakt mit uns auf.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Unternehmensnachfolge & Firmenverkauf

Wie wird sichergestellt, dass Mitarbeiter, Kunden und Konkurrenten nichts vom Verkauf erfahren?
Absolute Diskretion ist das oberste Gebot unserer Arbeit. Wir treten niemals mit dem Firmennamen an die Öffentlichkeit und schalten keine auffindbaren Online-Inserate. Die Erstansprache qualifizierter Käufer erfolgt ausschließlich über ein vollständig anonymisiertes Kurzprofil (One-Pager/Teaser). Erst wenn ein Interessent seine Identität und Bonität belegt sowie eine rechtsverbindliche Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) unterzeichnet hat, erhält er schrittweise Einblick in detailliertere Unterlagen.
Wie lange dauert ein strukturierter Firmenverkauf im Mittelstand im Schnitt?
Ein solider, marktkonformer Transaktionsprozess nimmt erfahrungsgemäß zwischen sechs und zwölf Monaten in Anspruch. Dieser Zeitraum gliedert sich in die sorgfältige Vorbereitung und Wertermittlung (vier bis acht Wochen), die verdeckte Marktansprache und Verhandlungsführung (drei bis sechs Monate) sowie die Due-Diligence-Prüfung und Vertragsgestaltung beim Notar. Wir empfehlen Inhabern, sich idealerweise zwölf bis vierundzwanzig Monate vor dem geplanten Ausstieg mit uns in Verbindung zu setzen.
Wie ermitteln Sie den realistischen Wert meines Unternehmens?
Wir distanzieren uns von theoretischen Pauschalformeln oder reinen Buchwerten, die am Markt nicht durchsetzbar sind. Unsere Wertermittlung basiert auf einer detaillierten Ertragswert- und EBITDA-Multiple-Analyse der letzten drei bis fünf Geschäftsjahre. Dabei bereinigen wir die Bilanzen sorgfältig um steuerliche Sondereffekte, Einmaleffekte und einen marktüblichen Unternehmerlohn. Das Ergebnis ist eine fundierte Bewertungsspanne, die bei Banken und Investoren Bestand hat.
Was unterscheidet Langguth Consulting von Groß-Investmentbanken?
Bei großen M&A-Konzernen werden Mandate des Mittelstands häufig an junge Analysten ohne eigene unternehmerische Praxis delegiert. Bei Langguth Consulting sprechen Sie direkt mit erfahrenen Unternehmern auf Augenhöhe. Wir kennen die betrieblichen Realitäten des industriellen Mittelstands aus eigener Anschauung, sprechen die Sprache Ihrer Branche und führen den Prozess mit persönlicher Nähe, Durchsetzungsstärke und individuellem Fokus.
Mein Betrieb hängt noch stark an meiner Person. Kann ich trotzdem verkaufen?
Eine hohe Inhaberabhängigkeit ist im Mittelstand der Regelfall, schmälert jedoch ohne Gegenmaßnahmen den erzielbaren Kaufpreis. Genau hier setzen wir an: Wir analysieren operative Schnittstellen und delegieren Schlüsselaufgaben schrittweise auf die zweite Führungsebene. Alternativ suchen wir über unsere Executive-Search-Einheit gezielt nach Management-Buy-In-Kandidaten (MBI), die das Unternehmen als geschäftsführende Gesellschafter übernehmen und Sie nahtlos ablösen.
Welche Vergütungsmodelle gelten für die M&A-Beratung bei Langguth Consulting?
Wir arbeiten nach einem transparenten, partnerschaftlichen Modell, das aus einer monatlichen Retainer-Pauschale zur Deckung des intensiven Vorbereitungs- und Vermarktungsaufwands sowie einer erfolgsabhängigen Vermittlungsprovision (Success Fee) beim erfolgreichen notariellen Abschluss besteht. Damit stellen wir sicher, dass unsere Interessen vollkommen mit Ihrer Kaufpreismaximierung gleichgeschaltet sind.
Marc Langguth

Als Managing Director der Langguth GmbH berät Marc Langguth Inhaber, Familienunternehmen und Gesellschafterkreise im deutschsprachigen Raum bei komplexen Unternehmensnachfolgen, Firmenverkäufen und strategischen M&A-Transaktionen. Er verbindet betriebswirtschaftliche Bewertungsexpertise mit Executive-Search-Erfahrung zur Absicherung des operativen Fortbestands.

Vertrauliches Mandantengespräch

Planen Sie Ihren Unternehmensverkauf oder die Nachfolge?

Sprechen Sie direkt mit Marc Langguth über Ihre Ausgangssituation, realistische Firmenbewertungen und den optimalen Zeithorizont für Ihren Exit.

✓ 100 % Diskretion & strikte NDA-Garantie
✓ Erstgespräch direkt mit der Geschäftsleitung
✓ Unverbindliche Ersteinschätzung Ihres Marktwerts